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Schweinestrand und Schiffbruch

Heute war ein sehr abenteuerlicher Tag. Zuerst sind wir  mit dem Boot nochmal zu den Schweinen gefahren. Da wir diesmal Toastbrot und Paprika dabei hatten und auch das Wetter schöner war, war es diesmal erfolgreicher. Es kamen mehrere Schweine zu uns und wollten gefüttert werden. Zuerst habe ich sie nur aus dem Boot heraus gefüttert, aber dann habe ich mich doch noch zu ihnen ins Wasser getraut.

Heute war dort wieder nicht viel los, als wir ankamen war gerade ein Boot am Ablegen und ein anderes war noch da. 

Da wir dort das Boot nicht richtig festmachen konnten und die Schweine sobald man kein Essen mehr hat sowieso das Interesse verlieren, sind wir dann wieder gefahren. 

Zuerst sind wir zur Thunderball Grotto gefahren, eine Unterwasserhöhle, die ihren Namen vom James Bond Film "Thunderball" hat, der unter Anderem dort gedreht wurde. Da wir dort aber zu dem Zeitpunkt nicht richtig anlegen konnte, wollten wir es später nochmal versuchen. 

Wir sind dann mit dem Boot wieder ein Stück weiter raus gefahren und wieder am gleichen Strand wie gestern gelandet, wo wir nochmal baden gingen. 

Als der Himmel sich sehr verdunkelte, entschieden wir uns lieber heim zu fahren, allerdings waren die Wellen schon so hoch, dass wir unterwegs lieber an einem anderen Strand abwarten wollten, doch das war ein großer Fehler. Da der Strand dort sehr steinig war, saß unser Boot auf und mit jeder weiteren Welle, die von hinten kam und ins Boot schwappte, lief unser Boot voller. Da das Boot sich nicht bewegen ließ, kamen wir aus dieser Situation auch erstmal nicht mehr raus. Mit unseren Händen versuchten wir, das Boot wieder leer zu bekommen, was natürlich unmöglich war. Zwischendurch versuchte ich noch unsere Habseligkeiten zu retten, die im ganzen Boot umher schwammen. Ein Schnorchel mit Taucherbrille ging trotzdem verloren. Während mein Freund versuchte, das Boot wieder heraus zu schieben, war ich damit beschäftigt, es leer zu schöpfen. Zum Glück hatte ich jetzt einen Behälter, mit dem es einfacher ging. Nach gefühlten Stunden und extrem Kräfte raubenden Versuchen, das Boot wieder ins tiefere Wasser zu bekommen, gelang es uns dann. Ich musste mit dem Boot rückwärts weit genug hinaus fahren, dass es nicht sofort wieder aufsaß und mein Freund musste dann zum Boot raus schwimmen. Da immer noch sehr starker Seegang herrschte, entschlossen wir uns erstmal zu dem anderen Strand zurück zu fahren, bevor wir den weiten Weg Richtung Cottage in Angriff nehmen konnten. 

Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, starteten wir einen neuen Versuch, zu unserem Häuschen zu kommen. Wir fuhren zuerst in die andere Richtung als beim ersten Mal, da wir dort weniger Wellen vermuteten, allerdings sah es dort durch die Ebbe aus, als würden wir nicht durchkommen und müssten einen großen Umweg fahren. Also ging es wieder zurück, währenddessen fing es extrem zu regnen an und es war total windig. Der Regen tat auf der Haut richtig weh. Als wir zwischen den Inseln aufs offenere Meer heraus fuhren, wurden die Wellen natürlich noch höher. Auf einmal erwischten uns von der Seite nacheinander zwei riesige Wellen und das Boot kippte fast um. Nachdem wir noch eine gefährliche Stelle, an denen die Wellen aus zwei Richtungen aufeinander trafen, passiert haben, hatten wir es endlich in ruhigere Gewässer und dann auch zu unserem Strand geschafft. Voller Wunden, total durchnässt und ohne Kraft hatten wir es endlich geschafft. Da an dem Strand, an dem wir feststeckten alles voller Seeigel war, hatte mein Freund mehrere Stachel in seinen Füßen. 

Zum Abendessen gingen wir zu Big Dog´s, der nur Freitag abends auf hat. Da es dort aber nicht wirklich was zu essen gab, haben wir dann noch in unserer Hütte Reste gegessen. 

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