bali 11.-21. mai 2017

Eines der Essen im Flugzeug
Eines der Essen im Flugzeug

Der Flug

Unsere Airline war Emirates. Da jeder Emirates Flug über deren Sitz Dubai geht, flogen wir zuerst mit dem A380 von Frankfurt dorthin. Der Flug dauerte etwas mehr als sechs Stunden. Die Sitze in der Emirates Business Class im A380 sind sehr bequem. Man kann sich komplett hinlegen und bekommt wenn man möchte eine Matratzenauflage. Außerdem hat jeder Sitzplatz eine eigene kleine Bar mit Getränken und jeder Gast bekommt ein Reisetäschchen mit Produkten wie Parfum oder Zahnpasta.  Auch die Verpflegung und die Bordunterhaltung sind vielfältig und sehr gut. Auf dem oberen Deck gibt es zusätzlich eine Bar für First und Business Class, in der man jederzeit Snacks und Getränke bekommt.  

Nachdem wir uns ungefähr eine Stunde in Dubai in der Lounge aufgehalten haben, ging es weiter nach Denpasar. Dieser Flug dauerte um die neun Stunden. Diesmal flogen wir in einer Boeing 777. Hier ist die Business Class anders aufgebaut als im A380 und nicht ganz so luxuriös. Das Bordprogramm war allerdings das gleiche und auch zur Verpflegung war, bis auf die fehlende Bar, kein Unterschied zu merken. Die Toiletten waren auf beiden Flügen in Ordnung und meistens sauber. 

Auf dem Rückflug hatten wir die gleichen Flugzeugtypen. 

Anantara Ocean Suite
Anantara Ocean Suite

Das Hotel

Unser Hotel war das "Anantara Seminyak Bali Resort". Es liegt direkt am Strand von Seminyak, einer sehr touristischen Gegend. Wir hatten eine "Anantara Ocean Suite", die sehr geräumig war und einen Whirpool auf dem Balkon hatte. Von hier hatte man einen schönen Ausblick auf den Strand und das Meer. Leider war genau über unserem Zimmer das Restaurant, in dem es auch Frühstück gab und so wurden wir jeden Morgen von dem Stühlerücken über uns, geweckt. Das Hotel hat ganz oben ein Restaurant mit Bar und Billardtisch, wo man abends schön sitzen und den Sonnenuntergang genießen kann.  

Wenn man sich vor seinem Mitreisenden schämt auf´s Klo zu gehen, ist das Zimmer allerdings nicht so optimal. Man konnte vom ganzen Wohnbereich ins Bad schauen und somit auch zur Dusche und Badewanne. Die Toilette war zwar hinter einer extra Milchglastür, durch die konnte man den Anderen aber trotzdem sehen.  

Kleines Äffchen im Sacred Monkey Forest Ubud
Kleines Äffchen im Sacred Monkey Forest Ubud

Unternehmungen

Unsere zwei größten Ausflüge waren einmal nach Ubud und einmal zum Pura Tanah Lot. 

Wir haben uns zwar überlegt uns einen Motorroller zu mieten, um die Insel selbst erkunden zu können, allerdings war uns der Verkehr in den Städten zu chaotisch. Es gibt allerdings die Bluebird Taxi App, mit der man sich Taxis rufen kann und auch sieht, wo sie gerade sind. 

Nach Ubud fuhren wir also mit dem Taxi, was von Seminyak etwa eine Stunde gedauert hat. Dort angekommen, sind wir als erstes in den Affenwald gegangen. Der Eintritt kostet 50.000 Rupien, das sind etwa 3€. Kurz hinter dem Eingang kann man dann auch noch für die Affen Bananen kaufen, entweder ein großes oder ein kleines Bündel. Ich habe ein kleines genommen. Man sollte die Bananen allerdings gut verstecken, wenn man sie nicht in den ersten paar Minuten los werden möchte. Außerdem sollte man die Bananen schnell genug los lassen, da sonst auch gerne mal in den Finger gebissen wird. Es wird auch davor gewarnt, dass man seine Taschen oder andere Gegenstände gut festhalten soll, da die Affen sonst etwas klauen könnten. Überall im Affenwald laufen die Affen frei herum und freuen sich über die Bananen, die sie von den Touristen bekommen. Es gibt aber auch Teile, in die keine Besucher dürfen, in denen sich die Affen zurück ziehen können. 

Nach dem Affenwald sind wir erstmal etwas trinken gegangen. Da Ubud sehr touristisch ist, gibt es hier viele Möglichkeiten etwas zu essen, zu trinken oder auch zum shoppen. Nachdem wir ein Stückchen gegangen sind, kamen wir am Ubud Palace vorbei. Danach sind wir Richtung Reisfelder gelaufen. Hier haben wir in einer Gasse einen schmalen Pfad gefunden, der uns dort hingeführt hat. Die Rückreise zum Hotel war etwas anstrengend, da das bestellte Taxi nicht kam. 

Pura Tanah Lot beim Sonnenuntergang
Pura Tanah Lot beim Sonnenuntergang

Zum Pura Tanah Lot, einem Tempel im Meer, sind wir auch mit dem Taxi gefahren. Dieses hatten wir uns für den ganzen Tag gemietet, deshalb hat der Fahrer so lange auf dem Parkplatz auf uns gewartet. Die Fahrt dorthin dauerte von Seminyak etwa

45 Minuten. 

 

Vor und vor allem hinter dem Eingang, bei dem man den Eintritt bezahlen muss, gibt es sehr viele Stände, hauptsächlich mit Kleidung aber auch mit Lebensmitteln oder anderen Dingen. Zwischendrin gibt es auch Stände die die Kaffeesorte Kopi Luwak, die aus den Exkrementen des Fleckenmusangs hergestellt wird, verkaufen. An diesen Ständen gibt es teilweise auch Fleckenmusangs und Fledermäuse zu bewundern. 

Wenn man zum Pura Tanah Lot, also dem Tempel möchte, geht dies nur bei Ebbe, da sonst die Steine vom Wasser bedeckt sind. Zum Tempel rauf, darf man aber sowieso nicht. Man konnte sich allerdings unter dem Tempel gegen Geld die Hände waschen oder trinken, da es dort wohl eine Süßwasserquelle, die aus dem Meer entspringt, gibt. Diese gilt als heilig. 

Gegenüber gibt es eine andere Höhle, in der man Schlangen, die auch heilig sind, anschauen kann. Sie gelten als heilig, da sie noch nie gebissen haben sollen. 

Abends haben wir uns auf dem Hügel etwas zu trinken bestellt und hatten eine schöne Aussicht auf den Tempel und den Sonnenuntergang. 

Gemütlicher Sonnenuntergang am Strand
Gemütlicher Sonnenuntergang am Strand

Ansonsten kann man in der Gegend um Seminyak und Kuta alles Mögliche einkaufen. Es gibt viele kleine Läden oder Stände. Auch Tattoostudios gibt es an jeder Ecke. 

Abends haben wir uns meistens an den Strand gesetzt und etwas getrunken. Hier spielt irgendwo immer eine Liveband und die meisten Bars haben bequeme Sitzsäcke im Sand liegen. Hier kann man auch schön den Sonnenuntergang beobachten. Außerdem sieht man von hier die ganzen Flugzeuge, die Bali anfliegen. 

Was etwas nervig ist, sind die Strandverkäufer, die alle paar Minuten zu einem kommen und einem von Spielzeug über Hennatattoos bis Massagen alles verkaufen wollen. 

Nasi Goreng
Nasi Goreng

Essen

Das Essen auf Bali habe ich gut vertragen. 

In Seminyak und Ubud gibt es überall Möglichkeiten etwas zu essen. Neben den Restaurants die indonesisches/ balinesisches Essen anbieten, gibt es viele australische Restaurants, da auf Bali sehr viele Australier Urlaub machen. Vereinzelt gibt es natürlich auch Lokalitäten, die etwas ganz anderes auf der Karte haben. Wir waren so gut wie nur balinesisch essen.  In den balinesischen Lokalen gibt es eigentlich immer Nasi oder Bami Goreng, also gebratener Reis oder Nudeln mit Gemüse und Fleisch, dazu Sate-Spieße, Krabbenchips, Spiegelei und etwas Rohkost wie Gurke. Das habe ich auch mehrmals gegessen. 

Calamari
Calamari

Sate, also Spieße mit mariniertem gegrilltem Fleisch und z.B. Erdnusssoße, gibt es auch überall. Manchmal sind diese allerdings sehr scharf, ich konnte sie einmal wegen der Schärfe nicht essen und musste dann mit meinem Freund das Gericht tauschen. 

Was ich auch sehr lecker fand, waren frittierte Tintenfische mit Knoblauchdip oder Reisnudeln mit Fleisch und Gemüse. 

Getrunken habe ich gerne Eistee. Hier wird normaler Tee gekocht und dieser wird dann extra gesüßt. Also kein Fertig-Eistee, wie man ihn meistens bei uns bekommt. In manchen Lokalen bekommt man auch den ungesüßten Tee und bekommt ein Kännchen mit dem flüssigen Zucker und kann ihn sich dann nach belieben süßen. 

Ein Restaurant bot auch einen Thai-Eistee an, das ist thailändischer Tee mit Zucker, Kondensmilch und Eiswürfeln. Den habe ich auch sehr gerne getrunken. 

WC auf dem Gelände des Sacred Monkey Forest Ubud
WC auf dem Gelände des Sacred Monkey Forest Ubud

Toiletten

Ich hatte auf Bali kein Problem mit den Toiletten. In den Lokalen waren die Klos immer mit Klopapier und Wasserbrause und hatten eine Klobrille. Auch auf den öffentlichen Toiletten auf denen ich war, sah es nicht anders aus.

Im Affenwald gibt es überall verteilt genügend WCs, man muss dort also keine Angst haben, nicht schnell genug z.B. zum Eingang zurück zu kommen. 

Auch vor dem Eingang zum Affenwald gibt es schon eine Toilette. 

Auch beim Pura Tanah Lot gibt es mehrere Klos verteilt auf dem Gelände.